Forensische Psychologie und Sexualtherapie

DYADE - Praxis für Männer

Dipl.-Psych. Manfred Soeder, Düsseldorf

Sexualberatung Sexualtherapie

Warteliste: ca. 12 - 18 Monate

 


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Sexuelle Präferenzstörungen

 

Unter einer sexuellen Präferenz versteht man eine Vorliebe bzgl. des Geschlechts des Partners, der Art der damit einhergehenden sexuellen Aktivitäten oder eines Attributs des Partners. Der Partner kann real oder auch nur in der Vorstellung existieren. Präferenzen werden im Laufe des Lebens durch Lernerfahrungen erworben. Von Präferenzstörungen spricht man, wenn mit der Präferenz Risiken für die Person selbst oder für Dritte entstehen können in Form von psychischem Leid, eingeschränkter sexueller Selbstbestimmung, Leib oder Leben.

Früher sprach man von Perversionen, heute allgemein von Sexuellen Devianzen (Abweichungen) oder spezifisch von Paraphilien. Neben einigen harmlosen Paraphilien gibt es auch Paraphilien, die rechtlich problematisch sein können, soweit die Fantasien in die Tat umgesetzt werden (Sexuelle Delinquenz). Daher ist zu unterscheiden zwischen der Paraphilie als reine Neigung und dem Ausleben auf der Verhaltensebene in Form von Impulsdurchbrüchen.

Unproblematische Paraphilien sind Fetischismus und Transvestitismus, problematisch können sein Exhibitionismus, Voyeurismus, Pädophilie, Hebephilie, Sado-Masochismus, Zoophilie oder Nekrophilie. Die zugrunde liegende Neigung kann kaum verändert werden, jedoch können verhaltenstherapeutische Strategien das Risiko von Impulsdurchbrüchen und Sexualstraftaten vermindern.